Jugendwochenende der Raumländer Kirchengemeinde

Die Jugendwochenenden der Evangelischen Kirchengemeinde Raumland sind seit Jahren ein Höhepunkt der gemeindlichen Jugendarbeit. In diesem Jahr ging es drei Tage lang für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 13 und 18 Jahren nach Ysselsteyn in den Niederlanden. Dort ist neben dem größten deutschen Soldatenfriedhof unseres Nachbarlands eine internationale Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte des Volksbundes „Deutscher Kriegsgräberfürsorge“. Nach dem Einzug in die Blockhütten ging es sofort auf den Friedhof für eine Führung. „Ich war noch niemals auf einen so großen Friedhof. Hier sind Gräber soweit das Auge blickt,“ meinte einer der Jugendlichen. Insgesamt liegen dort rund 32.000 gefallene Soldaten und Zivilisten aus dem Zweiten Weltkrieg. Anhand ausgewählter Einzelschicksale konnten sich die Jugendlichen einen Eindruck vom Ausmaß des Krieges machen. Im Anschluss schaute sich die Mehrzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Register an, um nach möglichen Verwandten zu suchen. Das Motto des Wochenendes lautete „Frieden und Toleranz“, weshalb sich die Gruppe auch an der Aktion „Rote Hand“ beteiligte. Es geht darum, gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu demonstrieren und einen roten Handabdruck zu hinterlassen, der dann im kommenden Jahr am Red Hand Day der niederländischen Regierung übergeben wird. 2016-raumland-jugendwochenende-1

Die Gruppe besuchte zudem das Museum Bevrijdende Vleugels in Best bei Eindhoven. In diesem Museum geht es vor allem um die Fallschirmjäger-Operation „Market Garden“ der Alliierten im Herbst 1944. In einer Führung wurden die Hintergründe zu der Operation und zu den ausgestellten Waffen, Flugzeugen, Fahrzeugen und Exponaten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs erläutert. Es waren viele Originalfotos zu sehen und sehr anschaulich mit Puppen nachgestellte Kriegsszenen. Darüber hinaus verbrachte die Gruppe einige Zeit in Eindhoven. Mit der niederländischen Kultur kamen die Jugendlichen dann beim Niederlande-Abend in Berührung. Den Abschluss des Wochenendes bildete ein Arbeitseinsatz auf dem Friedhof. Dieser beinhaltete das Aufbringen eines Algenschutzmittels auf die Steinkreuze der Gräber. Die Gruppe behandelte etwa 500 Grabsteine.

Die Abend- und Morgenandachten beschäftigten sich mit der Barmer Theologischen Erklärung, dem Kirchenkampf, dem Widerstand und weiteren Themen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Insgesamt war es eine sehr eindrucksvolle und intensive Zeit, die sowohl bei den Jugendlichen, als auch den Mitarbeitern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein besonderer Dank geht an die Stiftung „Gedenken und Frieden“, die das Wochenende finanziell unterstützt hat.

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Ordination von Tim Elkar

„Ich habe zwei sehr junge Freunde und eifrige Gottesdiensthörende in Raumland. Für sie bin ich normalerweise Onkel Timi. Nur wenn ich den Talar anhabe, dann sagen sie Dracula zu mir. Wegen dem großen schwarzen Umhang. Und sie wissen, wenn ich Schwarz anhabe, dann ist das Toben an mir vorbei. Aber mehr Veränderung gibt es nicht und so, wie die beiden dies handhaben, ist das auch gut so. Nur weil ich einen Talar trage, bin ich kein anderer Mensch.“ Ganz persönlich startete Dr. Tim Elkar am Sonntagnachmittag in der Raumländer Kirche in seine Ordinations-Predigt. Was eine Ordination ist hatte Stefan Berk als Superintendent des Wittgensteiner Kirchenkreises zuvor erklärt: „Ordination als Verpflichtung zur Verkündigung des Evangeliums. Eine Verpflichtung auf der Grundlage der Bibel als der Heiligen Schrift und den Traditionen unserer Kirche.“ Um den formalen Akt mit Leben zu füllen, ergänzte er: „Deine Ordination ist viel mehr als eine nüchterne Angelegenheit, die man mal eben im Vorübergehen abwickeln könnte. Denn da geht es um mehr. Da geht es um das Fundament Deiner zukünftigen Arbeit – und Deiner Lebenseinstellung.“

Das machte auch das Jesus-Wort „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ deutlich, unter das Tim Elkar seinen Ordinations-Gottesdienst gestellt hatte. Dabei dachte der 33-Jährige natürlich auch an seine eigene Arbeit während der Ausbildung in der Gefängnisseelsorge in Attendorn und bei der Diakonischen Wohnungslosenhilfe Siegerland. Aber das Erleben von Geringschätzung vermutete er in seiner Predigt als generell bekannte Erfahrung: „Wenn wir, liebe Gemeinde, an unser eigenes Leben denken, dann wird es Situationen gegeben haben, in denen wir uns ziemlich gering gefühlt haben oder von anderen gering gemacht wurden. Wenn ich in mein Leben schaue, dann gab es dort auch schon Situationen, in denen ich mich gering gefühlt habe. Da war ich froh, Freunde und Familie zu haben, die mich besucht haben, wenn ich krank war. Die auch dann da waren, wenn nur noch wenige da waren.“ Und genau so sieht Tim Elkar die Rolle von Kirche, so möchte er auch seine eigene Rolle als Pfarrer verstanden wissen.

Weil er in Wilgersdorf aufwuchs, waren bei der Ordination im Wittgensteiner Kirchenkreis viele Siegerländer. Das manifestierte sich schon in der offiziellen Ordinations-Handlung. Die Assistenten von Stefan Berk waren der Raumländer Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer, Tim Elkars Mentor im Vikariat, und der frühere Wilgersdorfer Pfarrer Christoph Dasbach, der Tim Elkar einst konfirmiert hatte.

Rund 220 Besucher kamen zum Gottesdienst, fast alle blieben zum anschließenden gemütlichen Teil in Gemeindehaus und Festzelt, wo es live 25 Kuchen, ungezählte Schnittchen, etwas zu trinken  und Irish-Folk-Musik von „Peel Sound“ gab. Für die Musik im Gottesdienst sorgten neben dem CVJM-Posaunenchor Raumland unter der Leitung von Matthias Herling auch Matthias Braun an der Orgel und der Gemischte Chor „Liederkranz“ Dotzlar. Fehlt nur noch eine Zahl: Rund 30 Menschen gaben Tim Elkar ein Segenswart mit auf den weiteren Lebensweg als Pfarrer. Zum Beispiel Ingolf Jost als Vorsitzender vom Wilgersdorfer CVJM, Presbyteriums-Mitglieder der Raumländer Kirchengemeinde, Kollegen aus Tim Elkars Vikariats-Kurs und viele Andere. Die beiden mit Abstand Jüngsten in dieser Runde: die neunjährige Marlene und ihr drei Jahre jüngerer Bruder Johann. Ihr Bibelwort für Onkel Timi lautete: „Der Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.“

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Richtigstellung Gottesdienst am Sonntag in Weidenhausen

Im aktuellen Raumländer Gemeindebrief kann man alles glauben, bis auf den Gottesdienstplan für Sonntag, 26. Juni, im Bezirk von Pfarrerin Berit Nolting. Dort steht morgens Gottesdienst in Berghausen, abends in Weidenhausen. Das ist aber falsch. Richtig ist: Es gibt in diesem Bezirk an diesem Tag nur einen Gottesdienst und der findet mit Berit Nolting ab 10.30 Uhr im Zelt am Sportplatz in Weidenhausen statt, wo an diesem Wochenende das Sportfest des FC Weidenhausen auf dem Veranstaltungskalender steht. Für den Termin kursieren noch andere Anfangszeiten, aber es gilt die in der Kirchengemeinde Raumland übliche Gottesdienstzeit am Morgen. Im anderen Bezirk kann man den Gottesdienstplan für den 26. Juni übrigens glauben: Hier erwartet Pfarrer Dr. Tim Elkar die Gottesdienst-Besucher um 10.30 Uhr in der Raumländer Kirche.

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Dirk Spornhauer studiert wieder

Dr. Tim Elkar (links) hat am Ostersonntag symbolisch von Dr. Dirk Spornhauer den Schlüssel für die Raumländer Kirche bekommen. Der Gemeindepfarrer Spornhauer geht nochmal für ein Semester nach Heidelberg zum Studieren, währenddessen hält der inzwischen ehemalige Vikar Elkar die Stellung.

Dr. Tim Elkar (links) hat am Ostersonntag symbolisch von Dr. Dirk Spornhauer den Schlüssel für die Raumländer Kirche bekommen. Der Gemeindepfarrer Spornhauer geht nochmal für ein Semester nach Heidelberg zum Studieren, währenddessen hält der inzwischen ehemalige Vikar Elkar die Stellung.

„Sind seit Beginn des Probedienstes mindestens zehn Jahre vergangen, kann die Pfarrerin oder der Pfarrer ein einsemestriges Kontaktstudium an einer Evangelisch-Theologischen Fakultät oder einer Kirchlichen Hochschule beantragen.“ So steht es in der Fortbildungsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen. Dr. Dirk Spornhauer ist mittlerweile seit knapp 15 Jahren Pfarrstelleninhaber in der Raumländer Kirchengemeinde, erfüllt also die geforderte Grundvoraussetzung locker. Genau deshalb hat er solch ein Kontaktstudium jetzt beantragt – und genehmigt bekommen.

Der Raumländer hat nun also seine Koffer gepackt und schnuppert fernab vom Gemeindealltag mit seinen vielfältigen Aufgaben nochmal ganz neu in Theologie und Theorie hinein. Und seinen Stundenplan hat das etwas ältere Semester auch schon fertig: „Ich habe mich für die Universität in Heidelberg entschieden und habe mir auch dort bereits Vorlesungen ausgewählt, die ich gern besuchen möchte. Die Vorlesungen beginnen Mitte April und die Vorlesungszeit endet am 31. Juli. In dieser Zeit werde ich in Heidelberg sein und auch in der Woche dort wohnen.“

Für die Raumländer Kirchengemeinde trifft es sich dabei gut, dass ihr Vikar Dr. Tim Elkar gerade sein Examen gut bestanden hat. Das vereinfacht die Sache mit den Vertretungsdiensten, die sonst immer etwas kompliziert ist. Dirk Spornhauer erläutert: „Unser Vikar wird ab 1. April als Pfarrer zusätzlich in unserer Gemeinde tätig sein. Er wird die Vertretung für mich übernehmen. Ich selbst werde nach dem Kontaktstudium meinen Jahresurlaub nehmen und dann nach den Sommerferien meinen Dienst in Raumland fortsetzen.“ Denn, und das ist dem Pfarrer wichtig: „Ich erwerbe in dieser Zeit keine besondere Zusatzqualifikation in Form eines Zertifikates oder ähnliches. Das Kontaktstudium dient dazu, nach etlichen Jahren in der Gemeindearbeit noch einmal Zeit zu haben, über theologische Fragen eingehender nachdenken zu können.“

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Besonderer Gottesdienst in Raumland

Die Frauenhilfen Berghausen, Dotzlar, Raumland, Sassenhausen und Weidenhausen gestalten gemeinsam mit Pfarrerin Berit Nolting am Sonntag, 31. Januar, ab 10.30 Uhr in der Raumländer Kirche einen Gottesdienst unter der Überschrift „Schaffe mir Recht, Gott! Flucht, Fremdheit und Asyl ins Gebet nehmen.“

Diese Frauen gestalten am Sonntag, 31. Januar, ab 10.30 Uhr in der Raumländer Kirche einen Gottesdienst unter der Überschrift „Schaffe mir Recht, Gott! Flucht, Fremdheit und Asyl ins Gebet nehmen.“

Diese Frauen gestalten am Sonntag, 31. Januar, ab 10.30 Uhr in der Raumländer Kirche einen Gottesdienst unter der Überschrift „Schaffe mir Recht, Gott! Flucht, Fremdheit und Asyl ins Gebet nehmen.“

Der vorletzte Sonntag vor Ostern trägt den Namen „Judika“. Entnommen ist das dem 42. Psalm, wo es auf Lateinisch heißt „Judica me, Deus“ oder eben auf Deutsch: „Richte mich, Gott“. Seit 2008 wird die landeskirchliche Kollekte für die Frauenhilfe in der Evangelischen Kirche von Westfalen an diesem Sonntag eingesammelt. Deshalb erarbeitet die Soester Zentrale der Westfälischen Frauenhilfsarbeit alljährlich einen Gottesdienst mit zahlreichen Materialien für diesen Sonntag, so dass gemeindliche Frauengruppen diesen Gottesdienst eigentlich sehr gut mit Pfarrer oder Pfarrerin oder auch allein gestalten können. Wiederkehrendes Leitmotiv ist der Satz „Gott, schaffe mir Recht“. Vereinzelt haben Wittgensteiner Kirchengemeinden in den vergangenen Jahren diese Judika-Gottesdienste gefeiert. In 2015 fand am Montag danach in der Oberndorfer Kirche ein Gottesdienst statt, zu dem der Bezirksverband der Wittgensteiner Frauenhilfe eingeladen hatte. Genutzt wurde damals die Liturgie aus Soest, im Anschluss dankte und ehrte Bezirksverbands-Vorsitzende Brigitte Rothenpieler in einer Feierstunde langjährige Vorsitzende und Kassiererinnen der Wittgensteiner Frauenhilfen.

In diesem Jahr ist Judika am Sonntag, 13. März. Das ist einer der drei Sonntage, an denen die neuen Presbyter der Evangelischen Kirche von Westfalen ins Amt eingeführt werden. Die Kirchengemeinde Raumland hat genau diesen Termin dafür ausgesucht. Gleichzeitig wollten die Frauengruppen der Kirchengemeinde nach dem Judika-Gottesdienst vergangenes Jahr auch diesmal wieder einen feiern. Und so haben sich die fünf Frauenhilfen der Gemeinde gemeinsam mit Pfarrerin Berit Nolting den nächsten Sonntag ausgesucht. Das ist der fünfte Sonntag im Monat, seit dem vergangenen Sommer werden an diesen eher seltenen Tagen in der Raumländer Kirchengemeinde Zentralgottesdienste gefeiert, die von einem Team vorbereitet werden.

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Schweiz-Freizeit des Kirchenkreises

2015-schweiz-kompetenz-mitarbeiter-41Eine knappe Woche lang fand jetzt von Samstag bis Donnerstag eine Mitarbeiterfreizeit des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein in der Nähe von Sedrun in der Schweiz statt. Um sechs Uhr morgens fuhren 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kleinbussen mit den Leitern Thomas Lindner, Jörn Dickel und Caro Bem los. Die Fahrt dauerte zehn Stunden. Das Besondere dabei, bei jedem Halt wurde neu ausgelost, wer anschließend mit wem in einem Bus fuhr. Natürlich wurde das nicht auf die Fahrer angewandt. Ein erster Höhepunkt der Hinfahrt war das Durchstoßen der Wolkendecke auf 1600 Metern Höhe, so dass auf dem nochmal mehr als 400 Meter höheren Oberalppass eine wunderbare Sicht herrschte.

Endlich am Ziel begutachteten die Besucher das Haus „Casa Nual“. In den nächsten fünf Tagen wurden dort viele neue Erfahrungen gewonnen und viel erlebt. Das Besondere an einer Mitarbeiterfreizeit ist, dass weder das Essen noch das Programm von den Leitern vorbereitet wird, abgesehen von den Bibelarbeiten, den Andachten und ein paar speziellen Programmpunkten, sondern von den jugendlichen Mitarbeitern. Pro Tag kümmerten sich insgesamt zwei bis vier Gruppen um diese Angelegenheiten. Dadurch konnten die Rollen getauscht werden, so dass jeder mal Mitarbeiter und mal Teilnehmer war.

2015-schweiz-kompetenz-mitarbeiter-28Nach der Ankunft fanden Kennenlern-Spiele statt, schließlich kamen die Teilnehmer aus 13 der 16 Wittgensteiner Kirchenkreis-Gemeinden: aus Bad Berleburg, Bad Laasphe, Banfe, Birkelbach, Erndtebrück, Feudingen, Fischelbach, Girkhausen, Gleidorf, Lukas, Raumland, Wingeshausen und Wunderthausen/Diedenshausen. Nach dem Gottesdienst am Sonntagmorgen wanderte die Gruppe aufgrund des guten Wetters zu dem Berg Pazolastock. Einige schafften es bis auf über 2500 Meter Höhe. Den täglichen Bibelarbeiten folgten gut vorbereitete Programmpunkte. Höhepunkte waren sicherlich das Rollenspiel a la Harry Potter, der Quizabend und der Schweiz-Tag.

Die gesamte Freizeit stand unter dem Thema „Auftanken“. Die Jugendlichen hatten stets die Möglichkeit, sich über Gott und ihre Jugendgruppen zu unterhalten, um so neue Inspirationen für die Arbeit zu bekommen. Die Gemeinschaft war von Anfang an sehr gut, keiner wurde ausgeschlossen. Am Donnerstagmittag ging es in Kleinbussen zurück. Nach über zwölf Stunden kamen alle wohlbehalten wieder in Bad Berleburg an.

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Herzklopfen

Aktion „Herzklopfen“ – unter dieser Überschrift gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal für Wittgenstein ein Hilfsprojekt, das jetzt bei einem Pressegespräch im Raumländer Gemeindehaus vorgestellt wurde. Denn es ist die Evangelische Kirchengemeinde Raumland mit ihrem Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer, die den Kontakt zu der gemeinnützigen Träger-Organisation „Alternative Lebensräume GmbH“ in Siegen hergestellt hat: Im Rahmen dieser Aktion soll erstmals Kindern bis 14 Jahren und aus finanzschwachen Familien vom Berleburger Stadtgebiet zu Weihnachten ein Wunsch erfüllt werden. Durch die gezielten Spenden von Siegerländern und Wittgensteinern gingen in den vergangenen acht Jahren im Siegerland schon 3250 Wünsche zu Weihnachten in Erfüllung.

Helene Grebe, Waltrud Sinner, Dr. Dirk Spornhauer, Sonja Becker, Rita Klinker, Bernd Fuhrmann, Ingrid Kroh und Heinz Limper (von links) stellten das - für Wittgenstein neu neue - Projekt jetzt gemeinsam vor.

Helene Grebe, Waltrud Sinner, Dr. Dirk Spornhauer, Sonja Becker, Rita Klinker, Bernd Fuhrmann, Ingrid Kroh und Heinz Limper (von links) stellten das – für Wittgenstein neu neue – Projekt jetzt gemeinsam vor.

Konkret werden Weihnachtsgeschenk-Paten gesucht, die einen Kinderwunsch erfüllen, der Pi mal Daumen 20 Euro nicht übersteigt. Kinder aus Familien, die sich nur schwer oder vielleicht auch gar keine Weihnachtsgeschenke leisten können, tragen sich in eine Wunschliste ein. „Um die Kontakte zu den bedürftigen Familien herzustellen, arbeiten die Akteure vor Ort mit Schulen, Kindergärten und der Tafel Berleburg-Erndtebrück zusammen“, machte Dirk Spornhauer den Weg deutlich. Aber bedürftige Familien dürften sich auch bis Samstag, 21. November, gern direkt bei ihm melden. Wer Geschenk-Pate werden möchte, findet in der zweiten November-Hälfte bis am Tag vor Nikolaus in der Raumländer Bäckerei Klinker, Am Böhl 5, einen Engel mit einem anonymisierten Wunsch von der Liste. Der Schenker in spe sucht sich einen Wunschengel aus und gibt das dazu passende, verpackte Geschenk anschließend auch bei Klinkers ab. Es gibt keinen direkten Kontakt, sondern allein die gute Tat. Darüber hinaus kann man Geld spenden, das demselben Zweck zugutekommt.

Aus der Raumländer Kirchengemeinde ist es der Frauen-Frühstückskreis, der die Dinge für Wittgenstein organisiert und koordiniert, bei ihnen ist das das Nachfolge-Projekt von „Weihnachten im Schuhkarton“. Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann ist der Schirmherr der Aktion.

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Celtic Christmas mit Hilary O’Neill, Harfe, Gesang und Geschichten

Hilary ONeill

Hilary ONeill ist eine irische Sängerin und Harfenistin, die zum wiederholten Male eine Weihnachtsshow in der Raumländer Kirche vorführt.

Bald ist es wieder so weit: Irischer Gesang und Harfenmusik erfüllen die Raumländer Kirche. Am Sonntag, den 13. Dezember 2015 um 17.00 Uhr findet zum wiederholten Male die Weihnachtsshow von Hilary ONeill statt. Natürlich sind nebst den irischen Volksweihnachtsliedern auch klassische Weihnachtslieder zu hören. Dazwischen sorgen auf deutscher Sprache vorgetragene Gedichte und Erzählungen für einen lockeren Abend. Für 14 € gibt es die Karten bei der Buchhandlung Mankelmuth (Poststraße 19, 57319 Bad Berleburg; Tel: 02751 920812). Wer sich spontan zu einem Besuch entscheiden sollte, kann für 16 € eine Karte an der Abendkasse erwerben.

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Nachbericht der Fahrradtour

Auch wenn dieses Foto architektonisch den Eindruck erweckt, als ob die Raumländer bis nach Südeuropa geradelt seien, so fanden sie die Propyläen doch bereits am Münchener Königsplatz. Im 19 Jahrhundert gebaut als Zeichen der Freundschaft zwischen Bayern und Griechenland.

Auch wenn dieses Foto architektonisch den Eindruck erweckt, als ob die Raumländer bis nach Südeuropa geradelt seien, so fanden sie die Propyläen doch bereits am Münchener Königsplatz. Im 19 Jahrhundert gebaut als Zeichen der Freundschaft zwischen Bayern und Griechenland.

Bei herrlichem Sommerwetter starteten in Raumland Jugendliche und junggebliebene Erwachsene, um mit dem Fahrrad in die bayerische Hauptstadt München zu radeln. Die vierte Fahrradfreizeit des Kirch- und Gemeindefördervereins Raumland führte die Teilnehmer und das Begleitteam in zehn Etappen und auf 702 Kilometern über Marburg, Bad Nauheim, Hanau und Aschaffenburg zunächst zum Main, weiter über Wertheim und durch das Taubertal nach Bad Mergentheim und Rothenburg ob der Tauber. Die nächsten Tage folgte die Strecke der Altmühl und dem Altmühlsee nach Gunzenhausen und Treuchtlingen, um ins Wellheimer Urdonautal zu schwenken. Am neunten Tag traf die Gruppe bei Rennertshofen auf die Donau und radelte durch das Donaumoos über Neuburg und Schrobenhausen, um endlich in München anzukommen.

Ein bisschen stolz waren die Teilnehmer schon auf ihre Leistung, denn die Tour hatte sich bei den Rekordtemperaturen von über 38 Grad zu einer echten Hitzeschlacht entwickelt. Das Versorgungsteam hatte seine liebe Mühe und Not, die Wasservorräte der Radler immer wieder zu ergänzen. Da aber alles reibungslos klappte, erreichte jeder Teilnehmer das Ziel in München. Keine großen Pannen, nur kleinere Probleme und eine tolle Stimmung in einer Gruppe, die sich während der Fahrt gefunden hatte und in der man sich aufeinander verlassen konnte, standen positiv zu Buche.

Das gemeinsame Unterwegs-Sein und das gemeinsame Rasten machten gleichermaßen den Reiz der Tour aus, die der Raumländer Kirch- und Gemeindeförderverein in diesem Jahr mit dem Rad nach München unternahm.

Das gemeinsame Unterwegs-Sein und das gemeinsame Rasten machten gleichermaßen den Reiz der Tour aus, die der Raumländer Kirch- und Gemeindeförderverein in diesem Jahr mit dem Rad nach München unternahm.

Für die folgenden vier Tage in München hatte Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer ein interessantes Programm mit dem Schwerpunkt der jüngeren Münchener Geschichte vorbereitet. Vielen Teilnehmern war die Geschichte der Hauptstadt der Bewegung, so Münchens Nazi-Ehrentitel von 1935 bis 1945, nicht bekannt, die angebotenen Besuche des NS-Dokumentationszentrums und des Konzentrationslagers Dachau machten alle sehr betroffen.

Ganz anders, aber dennoch hochinteressant war eine geführte Radtour über 24 Kilometer durch München, die bei allen Teilnehmern einen tiefen Eindruck hinterließ. Aber auch das heutige Flair von München genossen die Teilnehmer: Die Einkaufsmeile um Neuhauser und Kaufinger Straße, den Stachus, den Marienplatz, die Frauenkirche, die Residenz, den Englischen Garten, den Viktualienmarkt und natürlich auch das Hofbräuhaus und das Hard Rock Cafe waren gern besuchte Ziele der Teilnehmer. Die Rückreise mit dem Zug bot allen eine gute Gelegenheit, die Eindrücke zu vertiefen und auch die eine oder andere Idee für die nächste Radtour in zwei Jahren zu entwickeln. 2017 ist in evangelischen Kirchenkreisen ja schließlich ein besonderes Jahr.

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Jugendwochenende 5.0

33 Jugendliche besuchten Deutschlands größten Freizeitpark

33 Jugendliche besuchten Deutschlands größten Freizeitpark

Jugendliche der Kirchengemeinde Raumland waren auch dieses Jahr wieder zu einem Jugendwochenende unterwegs. Bei der fünften Auflage dieser Themenfreizeiten fuhren 33 von ihnen mit fünf Mitarbeitern in den Schwarzwald.

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