Krippenspiel 2020

Nachdem an diesem Weihnachtsfest keine Gottesdienste in Präsenz stattfinden dürfen, haben wir uns entschieden, unser eingeprobtes Krippenspiel kurzerhand auf Video aufzunehmen und der Gemeinde online zur Verfügung zu stellen.

Unter dem folgenden Link ist das Video an Heiligabend ab 14.00 Uhr aufrufbar:

Krippenspiel 2020

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit.

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Gottesdienst für Zuhause am 31.05.2020

Gottesdienst für Zuhause am 31.05.2020:

Andacht 31.05.2020 (PDF-Datei)

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Gottesdienst für Zuhause am 24.05.2020

Gottesdienst für Zuhause am 24.05.2020:

Andacht 24.05.2020 (PDF-Datei)

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Gottesdienst für Zuhause am 03.05.2020

Gottesdienst für Zuhause am 03.05.2020

Andacht 02.05.2020 (PDF-Datei)

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Gottesdienst für Zuhause am 19.04.2020

Andacht 19.04.2020 (PDF-Datei)

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Corona-Virus

Liebe Gemeindemitglieder,

nach Anordnung der Stadt Bad Berleburg, die jegliche öffentlichen Versammlungen untersagt, werden auch wir die Gottesdienste in den örtlichen Kirchen und Kapellen aussetzen, sowie alle Gruppenstunden und weiteren Veranstaltungen. Dies ist das weitere Vorgehen bis zum 19. April.

Bis dahin wird sich zeigen, ob diese Maßnahmen genügen, oder ob weitere Verschärfungen oder Verlängerungen nötig sind.

Wir bitten Sie, innerhalb dieses Zeitraumes auch von persönlichen Besuchen im Gemeindebüro abzusehen.

Wir danken für Ihr Verständnis. In diesen Zeiten können wir nur durch Zusammenhalt gewinnen – auch wenn dies Abstand bedeutet.

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Konzert Horn und Orgel

Weitere Infos entnehmen Sie bitte Seite 9 der Brücke, auch online zu finden.

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Konzert für Sopran und Orgel

Am 12. August 2018 findet in der evangelischen Kirche zu Raumland ein Konzert für Sopran und Orgel mit Beate Meyer-Zahn und Heinz Helmut Schulte statt.

Beate Meyer-Zahn erhielt eine Gesangsausbildung bei Frau Nazila Bawandi in Lippstadt. Sie tritt solistisch auf und ist sowohl für kirchliches wie auch weltliches Programm bekannt.

Heinz Helmut Schulte studierte an der Staatlichen Hochschule Westfalen-Lippe, Institut Dortmund, katholische Kirchenmusik. Als Gründer und Organisator der „Musica Sacra Warstein“ führt er langjährig erfolgreich diese Konzerte durch und tritt als Orgelsolist bei vielen Veranstaltungen im In- und Ausland auf.

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Jugendwochenende der Raumländer Kirchengemeinde

Die Jugendwochenenden der Evangelischen Kirchengemeinde Raumland sind seit Jahren ein Höhepunkt der gemeindlichen Jugendarbeit. In diesem Jahr ging es drei Tage lang für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 13 und 18 Jahren nach Ysselsteyn in den Niederlanden. Dort ist neben dem größten deutschen Soldatenfriedhof unseres Nachbarlands eine internationale Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte des Volksbundes „Deutscher Kriegsgräberfürsorge“. Nach dem Einzug in die Blockhütten ging es sofort auf den Friedhof für eine Führung. „Ich war noch niemals auf einen so großen Friedhof. Hier sind Gräber soweit das Auge blickt,“ meinte einer der Jugendlichen. Insgesamt liegen dort rund 32.000 gefallene Soldaten und Zivilisten aus dem Zweiten Weltkrieg. Anhand ausgewählter Einzelschicksale konnten sich die Jugendlichen einen Eindruck vom Ausmaß des Krieges machen. Im Anschluss schaute sich die Mehrzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Register an, um nach möglichen Verwandten zu suchen. Das Motto des Wochenendes lautete „Frieden und Toleranz“, weshalb sich die Gruppe auch an der Aktion „Rote Hand“ beteiligte. Es geht darum, gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu demonstrieren und einen roten Handabdruck zu hinterlassen, der dann im kommenden Jahr am Red Hand Day der niederländischen Regierung übergeben wird. 2016-raumland-jugendwochenende-1

Die Gruppe besuchte zudem das Museum Bevrijdende Vleugels in Best bei Eindhoven. In diesem Museum geht es vor allem um die Fallschirmjäger-Operation „Market Garden“ der Alliierten im Herbst 1944. In einer Führung wurden die Hintergründe zu der Operation und zu den ausgestellten Waffen, Flugzeugen, Fahrzeugen und Exponaten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs erläutert. Es waren viele Originalfotos zu sehen und sehr anschaulich mit Puppen nachgestellte Kriegsszenen. Darüber hinaus verbrachte die Gruppe einige Zeit in Eindhoven. Mit der niederländischen Kultur kamen die Jugendlichen dann beim Niederlande-Abend in Berührung. Den Abschluss des Wochenendes bildete ein Arbeitseinsatz auf dem Friedhof. Dieser beinhaltete das Aufbringen eines Algenschutzmittels auf die Steinkreuze der Gräber. Die Gruppe behandelte etwa 500 Grabsteine.

Die Abend- und Morgenandachten beschäftigten sich mit der Barmer Theologischen Erklärung, dem Kirchenkampf, dem Widerstand und weiteren Themen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Insgesamt war es eine sehr eindrucksvolle und intensive Zeit, die sowohl bei den Jugendlichen, als auch den Mitarbeitern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein besonderer Dank geht an die Stiftung „Gedenken und Frieden“, die das Wochenende finanziell unterstützt hat.

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Ordination von Tim Elkar

„Ich habe zwei sehr junge Freunde und eifrige Gottesdiensthörende in Raumland. Für sie bin ich normalerweise Onkel Timi. Nur wenn ich den Talar anhabe, dann sagen sie Dracula zu mir. Wegen dem großen schwarzen Umhang. Und sie wissen, wenn ich Schwarz anhabe, dann ist das Toben an mir vorbei. Aber mehr Veränderung gibt es nicht und so, wie die beiden dies handhaben, ist das auch gut so. Nur weil ich einen Talar trage, bin ich kein anderer Mensch.“ Ganz persönlich startete Dr. Tim Elkar am Sonntagnachmittag in der Raumländer Kirche in seine Ordinations-Predigt. Was eine Ordination ist hatte Stefan Berk als Superintendent des Wittgensteiner Kirchenkreises zuvor erklärt: „Ordination als Verpflichtung zur Verkündigung des Evangeliums. Eine Verpflichtung auf der Grundlage der Bibel als der Heiligen Schrift und den Traditionen unserer Kirche.“ Um den formalen Akt mit Leben zu füllen, ergänzte er: „Deine Ordination ist viel mehr als eine nüchterne Angelegenheit, die man mal eben im Vorübergehen abwickeln könnte. Denn da geht es um mehr. Da geht es um das Fundament Deiner zukünftigen Arbeit – und Deiner Lebenseinstellung.“

Das machte auch das Jesus-Wort „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ deutlich, unter das Tim Elkar seinen Ordinations-Gottesdienst gestellt hatte. Dabei dachte der 33-Jährige natürlich auch an seine eigene Arbeit während der Ausbildung in der Gefängnisseelsorge in Attendorn und bei der Diakonischen Wohnungslosenhilfe Siegerland. Aber das Erleben von Geringschätzung vermutete er in seiner Predigt als generell bekannte Erfahrung: „Wenn wir, liebe Gemeinde, an unser eigenes Leben denken, dann wird es Situationen gegeben haben, in denen wir uns ziemlich gering gefühlt haben oder von anderen gering gemacht wurden. Wenn ich in mein Leben schaue, dann gab es dort auch schon Situationen, in denen ich mich gering gefühlt habe. Da war ich froh, Freunde und Familie zu haben, die mich besucht haben, wenn ich krank war. Die auch dann da waren, wenn nur noch wenige da waren.“ Und genau so sieht Tim Elkar die Rolle von Kirche, so möchte er auch seine eigene Rolle als Pfarrer verstanden wissen.

Weil er in Wilgersdorf aufwuchs, waren bei der Ordination im Wittgensteiner Kirchenkreis viele Siegerländer. Das manifestierte sich schon in der offiziellen Ordinations-Handlung. Die Assistenten von Stefan Berk waren der Raumländer Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer, Tim Elkars Mentor im Vikariat, und der frühere Wilgersdorfer Pfarrer Christoph Dasbach, der Tim Elkar einst konfirmiert hatte.

Rund 220 Besucher kamen zum Gottesdienst, fast alle blieben zum anschließenden gemütlichen Teil in Gemeindehaus und Festzelt, wo es live 25 Kuchen, ungezählte Schnittchen, etwas zu trinken  und Irish-Folk-Musik von „Peel Sound“ gab. Für die Musik im Gottesdienst sorgten neben dem CVJM-Posaunenchor Raumland unter der Leitung von Matthias Herling auch Matthias Braun an der Orgel und der Gemischte Chor „Liederkranz“ Dotzlar. Fehlt nur noch eine Zahl: Rund 30 Menschen gaben Tim Elkar ein Segenswart mit auf den weiteren Lebensweg als Pfarrer. Zum Beispiel Ingolf Jost als Vorsitzender vom Wilgersdorfer CVJM, Presbyteriums-Mitglieder der Raumländer Kirchengemeinde, Kollegen aus Tim Elkars Vikariats-Kurs und viele Andere. Die beiden mit Abstand Jüngsten in dieser Runde: die neunjährige Marlene und ihr drei Jahre jüngerer Bruder Johann. Ihr Bibelwort für Onkel Timi lautete: „Der Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.“

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