Dirk Spornhauer studiert wieder

Dr. Tim Elkar (links) hat am Ostersonntag symbolisch von Dr. Dirk Spornhauer den Schlüssel für die Raumländer Kirche bekommen. Der Gemeindepfarrer Spornhauer geht nochmal für ein Semester nach Heidelberg zum Studieren, währenddessen hält der inzwischen ehemalige Vikar Elkar die Stellung.

Dr. Tim Elkar (links) hat am Ostersonntag symbolisch von Dr. Dirk Spornhauer den Schlüssel für die Raumländer Kirche bekommen. Der Gemeindepfarrer Spornhauer geht nochmal für ein Semester nach Heidelberg zum Studieren, währenddessen hält der inzwischen ehemalige Vikar Elkar die Stellung.

„Sind seit Beginn des Probedienstes mindestens zehn Jahre vergangen, kann die Pfarrerin oder der Pfarrer ein einsemestriges Kontaktstudium an einer Evangelisch-Theologischen Fakultät oder einer Kirchlichen Hochschule beantragen.“ So steht es in der Fortbildungsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen. Dr. Dirk Spornhauer ist mittlerweile seit knapp 15 Jahren Pfarrstelleninhaber in der Raumländer Kirchengemeinde, erfüllt also die geforderte Grundvoraussetzung locker. Genau deshalb hat er solch ein Kontaktstudium jetzt beantragt – und genehmigt bekommen.

Der Raumländer hat nun also seine Koffer gepackt und schnuppert fernab vom Gemeindealltag mit seinen vielfältigen Aufgaben nochmal ganz neu in Theologie und Theorie hinein. Und seinen Stundenplan hat das etwas ältere Semester auch schon fertig: „Ich habe mich für die Universität in Heidelberg entschieden und habe mir auch dort bereits Vorlesungen ausgewählt, die ich gern besuchen möchte. Die Vorlesungen beginnen Mitte April und die Vorlesungszeit endet am 31. Juli. In dieser Zeit werde ich in Heidelberg sein und auch in der Woche dort wohnen.“

Für die Raumländer Kirchengemeinde trifft es sich dabei gut, dass ihr Vikar Dr. Tim Elkar gerade sein Examen gut bestanden hat. Das vereinfacht die Sache mit den Vertretungsdiensten, die sonst immer etwas kompliziert ist. Dirk Spornhauer erläutert: „Unser Vikar wird ab 1. April als Pfarrer zusätzlich in unserer Gemeinde tätig sein. Er wird die Vertretung für mich übernehmen. Ich selbst werde nach dem Kontaktstudium meinen Jahresurlaub nehmen und dann nach den Sommerferien meinen Dienst in Raumland fortsetzen.“ Denn, und das ist dem Pfarrer wichtig: „Ich erwerbe in dieser Zeit keine besondere Zusatzqualifikation in Form eines Zertifikates oder ähnliches. Das Kontaktstudium dient dazu, nach etlichen Jahren in der Gemeindearbeit noch einmal Zeit zu haben, über theologische Fragen eingehender nachdenken zu können.“

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