Schweiz-Freizeit des Kirchenkreises

2015-schweiz-kompetenz-mitarbeiter-41Eine knappe Woche lang fand jetzt von Samstag bis Donnerstag eine Mitarbeiterfreizeit des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein in der Nähe von Sedrun in der Schweiz statt. Um sechs Uhr morgens fuhren 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kleinbussen mit den Leitern Thomas Lindner, Jörn Dickel und Caro Bem los. Die Fahrt dauerte zehn Stunden. Das Besondere dabei, bei jedem Halt wurde neu ausgelost, wer anschließend mit wem in einem Bus fuhr. Natürlich wurde das nicht auf die Fahrer angewandt. Ein erster Höhepunkt der Hinfahrt war das Durchstoßen der Wolkendecke auf 1600 Metern Höhe, so dass auf dem nochmal mehr als 400 Meter höheren Oberalppass eine wunderbare Sicht herrschte.

Endlich am Ziel begutachteten die Besucher das Haus „Casa Nual“. In den nächsten fünf Tagen wurden dort viele neue Erfahrungen gewonnen und viel erlebt. Das Besondere an einer Mitarbeiterfreizeit ist, dass weder das Essen noch das Programm von den Leitern vorbereitet wird, abgesehen von den Bibelarbeiten, den Andachten und ein paar speziellen Programmpunkten, sondern von den jugendlichen Mitarbeitern. Pro Tag kümmerten sich insgesamt zwei bis vier Gruppen um diese Angelegenheiten. Dadurch konnten die Rollen getauscht werden, so dass jeder mal Mitarbeiter und mal Teilnehmer war.

2015-schweiz-kompetenz-mitarbeiter-28Nach der Ankunft fanden Kennenlern-Spiele statt, schließlich kamen die Teilnehmer aus 13 der 16 Wittgensteiner Kirchenkreis-Gemeinden: aus Bad Berleburg, Bad Laasphe, Banfe, Birkelbach, Erndtebrück, Feudingen, Fischelbach, Girkhausen, Gleidorf, Lukas, Raumland, Wingeshausen und Wunderthausen/Diedenshausen. Nach dem Gottesdienst am Sonntagmorgen wanderte die Gruppe aufgrund des guten Wetters zu dem Berg Pazolastock. Einige schafften es bis auf über 2500 Meter Höhe. Den täglichen Bibelarbeiten folgten gut vorbereitete Programmpunkte. Höhepunkte waren sicherlich das Rollenspiel a la Harry Potter, der Quizabend und der Schweiz-Tag.

Die gesamte Freizeit stand unter dem Thema „Auftanken“. Die Jugendlichen hatten stets die Möglichkeit, sich über Gott und ihre Jugendgruppen zu unterhalten, um so neue Inspirationen für die Arbeit zu bekommen. Die Gemeinschaft war von Anfang an sehr gut, keiner wurde ausgeschlossen. Am Donnerstagmittag ging es in Kleinbussen zurück. Nach über zwölf Stunden kamen alle wohlbehalten wieder in Bad Berleburg an.

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