Herzklopfen

Aktion „Herzklopfen“ – unter dieser Überschrift gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal für Wittgenstein ein Hilfsprojekt, das jetzt bei einem Pressegespräch im Raumländer Gemeindehaus vorgestellt wurde. Denn es ist die Evangelische Kirchengemeinde Raumland mit ihrem Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer, die den Kontakt zu der gemeinnützigen Träger-Organisation „Alternative Lebensräume GmbH“ in Siegen hergestellt hat: Im Rahmen dieser Aktion soll erstmals Kindern bis 14 Jahren und aus finanzschwachen Familien vom Berleburger Stadtgebiet zu Weihnachten ein Wunsch erfüllt werden. Durch die gezielten Spenden von Siegerländern und Wittgensteinern gingen in den vergangenen acht Jahren im Siegerland schon 3250 Wünsche zu Weihnachten in Erfüllung.

Helene Grebe, Waltrud Sinner, Dr. Dirk Spornhauer, Sonja Becker, Rita Klinker, Bernd Fuhrmann, Ingrid Kroh und Heinz Limper (von links) stellten das - für Wittgenstein neu neue - Projekt jetzt gemeinsam vor.

Helene Grebe, Waltrud Sinner, Dr. Dirk Spornhauer, Sonja Becker, Rita Klinker, Bernd Fuhrmann, Ingrid Kroh und Heinz Limper (von links) stellten das – für Wittgenstein neu neue – Projekt jetzt gemeinsam vor.

Konkret werden Weihnachtsgeschenk-Paten gesucht, die einen Kinderwunsch erfüllen, der Pi mal Daumen 20 Euro nicht übersteigt. Kinder aus Familien, die sich nur schwer oder vielleicht auch gar keine Weihnachtsgeschenke leisten können, tragen sich in eine Wunschliste ein. „Um die Kontakte zu den bedürftigen Familien herzustellen, arbeiten die Akteure vor Ort mit Schulen, Kindergärten und der Tafel Berleburg-Erndtebrück zusammen“, machte Dirk Spornhauer den Weg deutlich. Aber bedürftige Familien dürften sich auch bis Samstag, 21. November, gern direkt bei ihm melden. Wer Geschenk-Pate werden möchte, findet in der zweiten November-Hälfte bis am Tag vor Nikolaus in der Raumländer Bäckerei Klinker, Am Böhl 5, einen Engel mit einem anonymisierten Wunsch von der Liste. Der Schenker in spe sucht sich einen Wunschengel aus und gibt das dazu passende, verpackte Geschenk anschließend auch bei Klinkers ab. Es gibt keinen direkten Kontakt, sondern allein die gute Tat. Darüber hinaus kann man Geld spenden, das demselben Zweck zugutekommt.

Aus der Raumländer Kirchengemeinde ist es der Frauen-Frühstückskreis, der die Dinge für Wittgenstein organisiert und koordiniert, bei ihnen ist das das Nachfolge-Projekt von „Weihnachten im Schuhkarton“. Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann ist der Schirmherr der Aktion.

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