Nachbericht der Fahrradtour

Auch wenn dieses Foto architektonisch den Eindruck erweckt, als ob die Raumländer bis nach Südeuropa geradelt seien, so fanden sie die Propyläen doch bereits am Münchener Königsplatz. Im 19 Jahrhundert gebaut als Zeichen der Freundschaft zwischen Bayern und Griechenland.

Auch wenn dieses Foto architektonisch den Eindruck erweckt, als ob die Raumländer bis nach Südeuropa geradelt seien, so fanden sie die Propyläen doch bereits am Münchener Königsplatz. Im 19 Jahrhundert gebaut als Zeichen der Freundschaft zwischen Bayern und Griechenland.

Bei herrlichem Sommerwetter starteten in Raumland Jugendliche und junggebliebene Erwachsene, um mit dem Fahrrad in die bayerische Hauptstadt München zu radeln. Die vierte Fahrradfreizeit des Kirch- und Gemeindefördervereins Raumland führte die Teilnehmer und das Begleitteam in zehn Etappen und auf 702 Kilometern über Marburg, Bad Nauheim, Hanau und Aschaffenburg zunächst zum Main, weiter über Wertheim und durch das Taubertal nach Bad Mergentheim und Rothenburg ob der Tauber. Die nächsten Tage folgte die Strecke der Altmühl und dem Altmühlsee nach Gunzenhausen und Treuchtlingen, um ins Wellheimer Urdonautal zu schwenken. Am neunten Tag traf die Gruppe bei Rennertshofen auf die Donau und radelte durch das Donaumoos über Neuburg und Schrobenhausen, um endlich in München anzukommen.

Ein bisschen stolz waren die Teilnehmer schon auf ihre Leistung, denn die Tour hatte sich bei den Rekordtemperaturen von über 38 Grad zu einer echten Hitzeschlacht entwickelt. Das Versorgungsteam hatte seine liebe Mühe und Not, die Wasservorräte der Radler immer wieder zu ergänzen. Da aber alles reibungslos klappte, erreichte jeder Teilnehmer das Ziel in München. Keine großen Pannen, nur kleinere Probleme und eine tolle Stimmung in einer Gruppe, die sich während der Fahrt gefunden hatte und in der man sich aufeinander verlassen konnte, standen positiv zu Buche.

Das gemeinsame Unterwegs-Sein und das gemeinsame Rasten machten gleichermaßen den Reiz der Tour aus, die der Raumländer Kirch- und Gemeindeförderverein in diesem Jahr mit dem Rad nach München unternahm.

Das gemeinsame Unterwegs-Sein und das gemeinsame Rasten machten gleichermaßen den Reiz der Tour aus, die der Raumländer Kirch- und Gemeindeförderverein in diesem Jahr mit dem Rad nach München unternahm.

Für die folgenden vier Tage in München hatte Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer ein interessantes Programm mit dem Schwerpunkt der jüngeren Münchener Geschichte vorbereitet. Vielen Teilnehmern war die Geschichte der Hauptstadt der Bewegung, so Münchens Nazi-Ehrentitel von 1935 bis 1945, nicht bekannt, die angebotenen Besuche des NS-Dokumentationszentrums und des Konzentrationslagers Dachau machten alle sehr betroffen.

Ganz anders, aber dennoch hochinteressant war eine geführte Radtour über 24 Kilometer durch München, die bei allen Teilnehmern einen tiefen Eindruck hinterließ. Aber auch das heutige Flair von München genossen die Teilnehmer: Die Einkaufsmeile um Neuhauser und Kaufinger Straße, den Stachus, den Marienplatz, die Frauenkirche, die Residenz, den Englischen Garten, den Viktualienmarkt und natürlich auch das Hofbräuhaus und das Hard Rock Cafe waren gern besuchte Ziele der Teilnehmer. Die Rückreise mit dem Zug bot allen eine gute Gelegenheit, die Eindrücke zu vertiefen und auch die eine oder andere Idee für die nächste Radtour in zwei Jahren zu entwickeln. 2017 ist in evangelischen Kirchenkreisen ja schließlich ein besonderes Jahr.

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