Lebendiger Adventskalender

Seit über einem Jahr ist Tim Elkar Vikar im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein, seit mehr als einem halbe Jahr absolviert er seine gemeindliche Ausbildung zum Pfarrer in der Raumländer Kirchengemeinde, wo Dr. Dirk Spornhauer sein Mentor ist. Zur Ausbildung gehört ein Praxis-Projekt, das Tim Elkar selbst ausarbeiten, organisieren und umsetzen muss. Grundbedingung: Das Projekt muss etwas Neues für die Gemeinde sein.

Tim Elkar stellte sein Praxis-Projekt fürs Vikariat vor: ein Lebendiger Adventskalender, der die acht Dörfer der Raumländer Kirchengemeinde im Dezember greifbar verbindet. Seit einem guten halben Jahr betreut Dr. Dirk Spornhauer als Mentor den angehenden Pfarrer in seiner Ausbildung.

Tim Elkar stellte sein Praxis-Projekt fürs Vikariat vor: ein Lebendiger Adventskalender, der die acht Dörfer der Raumländer Kirchengemeinde im Dezember greifbar verbindet. Seit einem guten halben Jahr betreut Dr. Dirk Spornhauer als Mentor den angehenden Pfarrer in seiner Ausbildung.

Der 31-Jährige hatte sich deshalb überlegt, einen Lebendigen Adventskalender auf die Beine zu stellen. Und wenn man wissen will, wie gut sich der aus dem Siegerland stammende Vikar in Wittgenstein eingelebt hat, dann reicht eine Zahl: Wie er sich das gewünscht hatte nehmen alle acht Dörfer der Kirchengemeinde am Projekt teil: Berghausen, Dotzlar, Hemschlar, Raumland, Rinthe, Sassenhausen, Stünzel und Weidenhausen. Tim Elkar freute sich über “die Herzlichkeit und die Selbstverständlichkeit”, mit der ihn die Menschen unterstützten.

Vor allem einzelne Gemeindeglieder oder Familien werden es sein, die ihre Fenster öffnen, aber die Aktion wird auch von ganzen Gruppen mitgetragen: vom Dotzlarer Heimatverein genau wie von der Berghäuser AWO-Kita und der Raumländer Kita “Blauland” sowie von der gemeindlichen Jugendgruppe “Jesus und Jugend am Dienstag”. Sie alle machen mit.

Stets wird ein geschmücktes Adventsfenster im Mittelpunkt stehen – und die Besucher im Freien davor. Punkt 18 Uhr beginnt die Viertelstunden-Veranstaltung. Für Besinnlichkeit sorgen Gedichte, Geschichten, Gebete. Damit man die Texte aus dem eigens zusammengestellten Adventslieder-Heft der Gemeinde mitsingen kann, sollte jeder Gast eine Kerze mitbringen. An manchen Abenden sind der CVJM-Posaunenchor Raumland oder das Raumländer Jugendmusikprojekt “On a Mission” in die Gestaltung eingebunden.

Adventskalender hören bei 24 auf – das war jetzt in der Kirchengemeinde Raumland ein Problem. Denn hier gab es beim ersten Informations-Treffen so viele Interessierte, dass man mit dem Adventskalender locker bis Silvester gekommen wäre.

Adventskalender hören bei 24 auf – das war jetzt in der Kirchengemeinde Raumland ein Problem. Denn hier gab es beim ersten Informations-Treffen so viele Interessierte, dass man mit dem Adventskalender locker bis Silvester gekommen wäre.

Am letzten Abend öffnet sich nicht nur ein Fenster, sondern das ganze Gemeindehaus. Der Abschluss des Lebendigen Adventskalenders Raumland findet im Zusammenhang mit “Heiligabend nicht allein” statt.

Die Termine und Örtlichkeiten können Sie dem Flyer oder dem Plakat entnehmen.

Die Abläufe werden jeden Abend die gleichen sein, dennoch werden alle Abende einmalig sein – und deshalb kann man gar nicht genug Abende besuchen. Selbst über die eigenen Dorfgrenzen hinaus, schließlich lautet das Leitmotiv: “Acht Dörfer – ein Advent”. Aus diesem Grund ermutigt Tim Elkar die Menschen zum Miteinander-Sprechen und Telefonieren, um Fahrgemeinschaften zu bilden. Mögliche Ansprechpartner könnten etwa die Presbyter in den Ortschaften sein.

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